Hunde passen den Schlafrhythmus an die Gewohnheiten des Menschen an

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Kein anderes Haustier passt sich an den Rhythmus des Menschen so an, wie der Hund. Sie schlafen bzw. dösen 10 – 20 Stunden täglich. Aber nur ca. 25 % dieser Zeit verbringen sie im Tiefschlaf.

Hunde dösen sehr viel

Grundsätzlich sind Hunde „Tagdöser“. Ist der Mensch beschäftigt, dösen sie meist in der Nähe. Sie schlafen innerhalb von kürzester Zeit ein. Die Augen sind zwar geschlossen, aber die Nase und die Ohren kontrollieren die Umgebung. Nehmen Sie ein fremdes Geräusch oder eine Witterung wahr – sind sie blitzartig wieder hellwach.

Tiefschlaf – REM-Schlaf

Während des Tiefschlafes findet, wie bei fast allen Säugetieren, die REM-Phase statt. Es ist eine Phase des Schlafes, in der am lebhaftesten geträumt wird. Typisch dafür sind schnell zuckende Augen, Pfoten und leises Winseln oder Bellen. Es wird vermutet, dass der Lernprozess im Allgemeinen eng an den REM-Schlaf gekoppelt ist.
Aber träumt der schlafende Hund wirklich?
„Es deuten verschiedene Belege darauf hin, dass Säugetiere träumen“, so Niels Rattenborg, Max-Planck Institut für Ornithologie, Seewiesen. Quelle: National Geographic

Schlafende Hunde soll man nicht wecken

Wie das alte Sprichwort schon sagt…….

Der bevorzugte Schlafplatz des Hundes ist ein bequemer Hundekorb, eine kuschlige Decke oder Teppich, bevorzugt in einer Ecke oder mit Rückendeckung an einer Wand – gerne auch erhöht. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Schlafplatz ausreichend groß ist. Hunde schlafen oft in der ausgestreckten Seitenlage, wenn es angenehm warm ist. Ist es kalt oder nass, rollen sich die Hunde ein, die Schnauze an der Schwanzwurzel.

Sucht der Hund seinen Schlafplatz auf und macht es sich bequem, will er seine Ruhe. Das muss respektiert werden. Die Hunde schlafen dann oft tief und ein schreckhaftes Erwachen kann dann auch mal zu einem Unfall führen.