Legal auf dem Speiseplan der Schweizer: Hundefleisch

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Schweizer essen HundeIn manchen Kantonen in der Schweiz ist bis heute der Verzehr und auch das Schlachten von Hunden für den Eigenbedarf erlaubt!  Bereits 1953 wurde der Schweizer Bundesrat zum Verzehr von Hundefleisch befragt. Damals kam man zu dem Schluss, dass es einigen Kantonen vorbehalten bleibt, Ausnahmen vom Verbot des Verzehrs von Hunde- und Katzenfleisch zu genehmigen. Quelle: spiegel.de
Und das ist bist heute so.

Es ist Tradition

Laut einem Bericht im Blick.CH isst der Schweizer Bauer Bruno D* für sein Leben gern Hundefleisch…..
Verzehrt werden hauptsächlich die einjährigen, überschüssigen Hunde vom Hof. Verarbeitet zu Braten, Gulasch oder auch geräuchert.

Ein Appenzeller Bauer erzählt in der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger.ch, wie er die Hunde erschießt oder erschlägt. Danach werden sie vom Metzger gehäutet und zerlegt. Geräuchert dient das Fleisch als Pausensnack.

Wieviele Hunde tatsächlich auf dem Teller der Schweizer landen ist unbekannt – die Angaben von Bauern und Tierschützern sind sehr unterschiedlich.

Tierschützer fordern ein Verbot

Der Protest gegen die Vorliebe mancher Schweizer für Hunde nimmt zu.
Edith Zellweger (Altive Tierschutzgruppe Salez – ATS) kämpft seit Jahren für ein Verbot. 1993 reichte sie in Bern eine Petition mit Tausenden von Unterschriften ein. Doch der National- und Ständerat erachtete damals die Angelegenheit nicht als Staatsaufgabe. Und auch heute argumentiert eine Sprecherin des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET): „Es ist eine Ehtik- und Kulturfrage, die von jedem selbst entschieden werden muss“.